Aufbau.
Das WerteInstitut versteht sich als Zusammenschluss von Menschen mit einem fundierten "Frankl-Hintergrund" und einer beruflichen Tätigkeit in Wirtschaftsorganisationen. Wir suchen die Verzahnung der Sinntheorie Frankls mit relevanten Fragestellungen des Managements von Profit- und Non-Profit-Organisationen. Ganz im Sinne der wissenschaftlichen Tugend, dass eine Manifestation von Wahrheit aller Wissenschaft widersprüchlich ist, lassen wir uns dabei als "Forschungs-Begleiter" von den Forschenden gerne überraschen, provozieren und irritieren. Es mag durchaus eine Wahrheit geben, wer sie jedoch besitzt, darüber mögen wir nicht befinden.
Forschende am WerteInstitut sind Studierende, die unter Begleitung der Instituts-Mentorinnen und -Mentoren ihre Diplom- und Doktorarbeiten schreiben. Wir verstehen uns dabei als Impulsgeber für die Themenfindung und als aktive Betreuer im Rahmen der "Werdung" theoretischer und/oder empirischer Arbeiten. Die Betreuung durch die jeweiligen Fachbereiche und ihre Dozentinnen und Dozenten bleibt davon unberührt - die Studierenden haben also sicher zu stellen, dass sie mit ihrer Arbeit auch dem Forschungsinteresse ihrer Professorinnen und Professoren gerecht werden.
Unser Interesse liegt in der interdisziplinären und integrierenden Erforschung der anthroposophischen Basis der Logotheorie im Kontext eines Angewandten Wertemanagements. Einige wesentliche Stränge hierbei sind die Fragen nach der Sinnfindung am Arbeitsplatz, der Verbindung von Individual- und Unternehmenswerten, sinnzentrierter Führung, Nutzung des individuellen Wertesystems in schwierigen Situationen, Sinn und Werte im Rahmen der Führungskräfteentwicklung. Viele weitere Facetten sind möglich, sie ergeben sich aus den Schwerpunkten der Studierenden. Wir streben explizit nicht an, nur mit Wirtschaftswissenschaftler zusammen zu arbeiten. Alle Fakultäten sind willkommen, und Kreativität in der Themensetzung und der Kooperation mit uns ausdrücklich erwünscht.
Die Leitung des WerteInstituts liegt bei Ralph Schlieper-Damrich. Die Arbeit des Instituts wurde zum 1. Januar 2009 aufgenommen. Der Kreis der Institutsmentorinnen und -mentoren speist sich aus den Mitwirkenden unserer WertePraxis. Von den durch uns betreuten Studierenden erhoffen wir nach Abschluss ihrer Arbeit eine Pflege des aufgebauten Kontaktes und mittelfristig gerne auch die Übernahme einer eigenen Betreuungsmentorenschaft.
Das mediale Organ des WerteInstituts ist die WertePraxis. In diesem Online-Medium, durch das Entscheidungsträger über zentrale Themen des Angewandten Wertemanagements informiert werden, haben Studierende die Gelegenheit, über ihre Forschungsvorhaben zu berichten.
Eine umfassende Präsenzbibliothek über Frankl steht am Sitz des WerteInstituts in der Nähe von Augsburg Studierenden zur Verfügung. Sie kann genutzt werden, unabhängig davon, wer sich aus dem WerteInstitut für die inhaltliche Betreuung bereit erklärt hat.
Studierende mit Interesse an einer Betreuung durch das WerteInstitut schreiben bitte ein einseitiges "Letter of Interest" an team [@] werteinstitut.de. In diesem Schreiben soll deutlich werden, wie Sie zum Themenkontext gefunden haben, in welcher Weise Ihnen Frankl bereits begegnet ist, natürlich auch schon Ihre Überlegungen zu möglichen Themensetzungen und den Zeitrahmen, in dem die Arbeit entstehen soll. Bitte legen Sie eine Information zu Ihrem Profil bei. Intern werden wir prüfen, wer die Kapazitäten zur Betreuung verfügbar hat. Sie erhalten dann direkt von diesem Mitglied des WerteInstituts eine entsprechende Nachricht.
Leitwert: Optimismus
Recovery and the Conspiracy of Hope
Vortrag von Patricia E. Deegan
Test: Selbstwirksamkeitserwartung
Film zur Selbstwirksamkeitserwartung
Schicksalsmelodie oder Schicksalsschlag?
Resilienz-Verständnis im sinnzentrierten Coaching
Bei Seligman in der Mayo Clinic
There's No Tomorrow:
Historie und Zukunft des Wirtschaftens
Leibniz – Wir leben in der besten aller möglichen Welten.
In dieser WertePraxis:
Interview mit Werner Tiki Küstenmacher,
Pfarrer, Autor und Karikaturist
Lesenswertes
Was Mitarbeiter bewegt zum Unternehmenserfolg beizutragen
– Mythos und Realität ...
Führungskräftebefragung 2009 der Deutschen Wertekommission.
Seit der letzten Studie im Jahr 2007 haben sich die Werte, nach denen junge Führungskräfte ihr Leben ausrichten und ihren Beruf gestalten wollen, noch stärker auf Vertrauen und Ehrlichkeit fokussiert ...
Arbeit und Leben in Organisationen
Studie aus 2008 des Sigmund Freud Instituts Frankfurt und derTU Chemnitz
Sind Deutschlands beste Arbeitgeber auch in der Krise besser?
DGB Index "Gute Arbeit 2010"
Wie die Beschäftigen die Arbeitswelt in Deutschland beurteilen.

