Forschungsplattform zum Angewandten Wertemanagement in Anlehnung an die Sinntheorie Viktor E. Frankls
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Was Mitarbeiter bewegt zum Unternehmenserfolg beizutragen
– Mythos und Realität ...

Führungskräftebefragung 2009 der
Deutschen Wertekommission.

Seit der letzten Studie im Jahr 2007 haben sich die Werte, nach denen junge Führungskräfte ihr Leben ausrichten und ihren Beruf gestalten wollen, noch stärker auf Vertrauen und Ehrlichkeit fokussiert ...

Arbeit und Leben in Organisationen
Studie aus 2008 des Sigmund Freud Instituts Frankfurt und der
TU Chemnitz

Sind Deutschlands beste Arbeitgeber auch in der Krise besser?

DGB Index "Gute Arbeit 2008"
Wie die Beschäftigen die Arbeitswelt in Deutschland beurteilen.

Sinn "in vivo".

Einige Male im Jahr nehmen wir Bezug zu einer Nachricht, die sich aus unserer Sicht anbietet, "sinn-iert" zu werden. Möchten Sie den Fall oder unsere Perspektive kommentieren? Dann schreiben Sie uns bitte an team [@] wertepraxis.de - wir behalten uns angemessene Kürzungen eingehender Beiträge vor.


Juli 2010

Chefarzt Prof. Dr. Romuald Adamek (48) praktiziert als praktiziert in der Inneren Medizin im Düsseldorfer St. Vinzenz-Krankenhaus. Seine erste Ehe endet vor fünf Jahren, und mit einer neuen Partnerin beginnt er einen neuen Lebensabschnitt. Diese Beziehung wird der Klinikleitung bekannt, und es erfolgt keine Reaktion. Aber als die beiden drei Jahre später heirateten, erhält Adamek die Kündigung. Wo so etwas im 21. Jahrhundert möglich ist? In einem katholischen Krankenhaus, denn dort ist man per Arbeitsvertrag verpflichtet, nach den kirchlichen Grundsätzen zu leben. Und da gilt nun mal: Kirchenrecht, Sittenlehre und zweite Heirat sind nicht kompatibel. Der Arbeitsrichter dazu: "Diese kirchenrechtlichen Grundsätze sind anzuerkennen." Dennoch wurde die Kündigung aufgehoben, aber wohl nur, weil andere – insbesondere evangelische Ärzte – die diesem Vertragsrecht auch unterliegen, stets sanktionsfrei in ähnlichen Fällen blieben. Dies widerspreche dem weltlichen Gleichbehandlungsgrundsatz.

Viktor Frankl hoffte vor einigen Jahrzehnten bereits: „Die Moral im alten Sinne wird bald ausgespielt haben. Über kurz oder lang werden wir nämlich nicht mehr moralisieren, sondern die Moral ontologisieren – gut und böse werden nicht definiert werden im Sinne von etwas, was wir tun sollen beziehungsweise nicht tun dürfen, sondern gut wird uns dünken, was die Erfüllung des einem Seienden aufgetragenen und abverlangten Sinnes fördert – und für böse werden wir halten, was solche Sinnerfüllung hemmt.“

In diesem Sinne mag überlegt werden: Hemmt hier nicht das katholische Kirchenrecht die Sinnerfüllung eines Menschen in der Verwirklichung seines Wertes Liebe im Kontext persönlicher und beruflicher Beziehung? Tut dies nicht auch das deutsche Arbeitsrecht? Bleibt wirklich nur der Weg, dass sich Menschen dem Unterzeichnen solcher Verträge entsagen? Was wäre die Folge?


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Ausgabe III / 10

Leitwert: Leichtigkeit

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Baitinger, Sylvia
Demmel, Ulrike
Farthmann, Robert
Mai, Wolfgang
Radlmair, Regina
Salzig, Malu
Schlieper-Damrich, Ralph
Vathke, Susanne
Interview mit
Dr. E. Olav Klautzsch
Inhaber Klautzsch & Grey
Werbung und Psychologie

in Planung IV / 10

Leitwert: Gelassenheit

erscheint am 15.11.2010

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